Leistungsangebot

Die Rittergruppe ist eine Tagesgruppe. SIe ist eine teilstationäre Einrichtung, die sich mit Angeboten an den Bedarfslagen der Kinder und Jugendlichen orientiert.

Denn solange es die familiären und schulischen Umstände zulassen, macht ein Verbleib in der häuslichen Umgebung und in der Regelschule Sinn.

Langjährige, pädagogische Erfahrungen im Arbeitsfeld der Heimerziehung und deren vielfältigen Angebote (teilstationäre, vollstationäre und erlebnispädagogische Jugendhilfemaßnahmen) münden für uns in die Erkenntnis: Je früher Hilfe angeboten wird, je positiver kann die Entwicklung verlaufen und die Chance zur Selbsthilfe nach einem gewissen Zeitpunkt umgesetzt werden.

Fachliche Unterstützung erhalten wir durch regelmäßige Supervision

 

Das Haus, räumliche Rahmenbedingungen und Ausstattung

 

  • Die Rittersgruppe bewohnt das Erdgeschoss und Obergeschoss eines Einfamilienhauses im alten Ortskern von Weiher. 
  • Zur Einrichtung gehören Hof und Garten sowie ein ausgebauter Scheune mit Werkstatt und großem Gruppenraum
 

Was erwarten wir?

 

  • Wir erwarten eine Zustimmung der Maßnahme von den Jugendlichen und Eltern, der Schule und dem zuständigen Jugendamt bei dem Aufnahmegespräch, das vor Beginn jeder Maßnahme mit allen Beteiligten geführt wird
  • Wir erwarten Kooperationsbereitschaft der Eltern und Lehrer während der Dauer der Jugendhilfemaßnahme. Wir streben eine enge Zusammenarbeit mit den jeweiligen Schulen an
  • Nicht zuletzt erwarten wir einen offenen Austausch aller an der Maßnahme beteiligten Personen
 

Wie sieht unsere Arbeit aus?

 

  • Abholung an den jeweiligen Schulen oder zu Hause durch die Mitarbeiter
  • Gemeinsames Mittagessen mit anschließendem Gruppengespräch
  • Anleitung zur täglichen Zahnhygiene
  • Intensive Hausaufgabenhilfe, gegebenenfalls gezielte Nachhilfe und Vorbereitung auf Klassenarbeiten
  • Reflexionsgespräche mit Einzelnen oder in der Kleingruppe
  • Freizeitgestaltung in Form von Vermittlung lebenspraktischer und handwerklicher Fertigkeiten, Sportangebote, Spielmöglichkeiten (u.a. in der Werkstatt, in der örtlichen Sporthalle, in der idealen Umgebung eines ländlichen Gebietes mit nahem Wald und Feldern)
 

Freizeitangebote

 

  • Freizeitangebote an Wochenenden mit schwimmen, schlittschuhlaufen, Museumsbesuche, angeln u.ä.
  • Freizeitangebote in Ferienzeiten (z.B. zelten, paddeln, rodeln, wandern)
 

Elternarbeit

 

  • Regelmäßige Kontakte zu den Eltern, die sich am Bedarf und zur Klärung der familiären Interaktionen orientieren. 14-tägige Gespräche bzw. Besuche sind angestrebt.
  • Informationsaustausch zwischen den Beteiligten
  • Einbeziehung und Förderung der Zusammenarbeit zwischen Schule und Eltern
  • Austausch über aktuellen Leistungsstand und schulische Situation
  • Begleitende Beratung der Eltern in Erziehungsfragen
  • Hilfestellung in lebenspraktischen Bereichen und bei der Strukturierung des Alltags
 

Kontakt zu Schulen

 

  • Regelmäßige Kontakte zu den Klassenlehrern und im Bedarfsfall zu den Fachlehrern
  • Informationsaustausch bezüglich der Schularbeit, der Hausaufgabengestaltung und des schulischen Verhaltens
 

Kontakt zum Jugendamt

 

  • Regelmäßiger informeller Austausch mit den zuständigen Sachbearbeitern des ASD (Allgemeiner Sozialer Dienst)
  • Gemeinsame Hilfeplanung mit allen an der Maßnahme Beteiligten
  • Erstellen von Entwicklungsberichten
 

Maßnahmedauer

 

  • Die Maßnahmedauer ist von der notwendigen Entwicklungsförderung abhängig, die gemeinsam in der halbjährlichen Hilfeplanung mit dem Jugendamt erarbeitet wird.
  • Die Beendigung der Maßnahme erfolgt gemäß den Absprachen mit allen am Erziehungsprozess Beteiligten, spätestens mit dem Erreichen eines Schulabschlusses.
  • Abhängig von Entwicklungsstand, Perspektiven und Motivation der Jugendlichen und vor allem einer weiteren Kooperationsbereitschaft der Jugendlichen und Eltern wird eine Nachbetreuung angeboten. 
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© Jürgen Arnold

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